Für die einen ist das Ausdauertraining eine undenkbare und langweilige Beschäftigung. Für die anderen stellt Ausdauertraining die wahre Form des Sports dar.

Grundsätzlich kann man mit Sicherheit sagen, dass Ausdauertraining ein fester Bestandteil jeglicher sportlichen Betätigung sein sollte. Ausdauertraining stärkt das Immunsystem, sorgt für eine umfassende Fitness, stärkt das gesamte Kreislaufsystem und befähigt den Menschen gesund und alt zu werden. Wie bei jedem anderen Sport sollte es jedoch auch hier nicht übertrieben werden. Triathlons, bei denen Menschen deutlich über die Leistungsfähigkeit des Körpers hinausgehen, bewegen sich hart an der Grenze dessen was noch gesund ist – vor allem wenn bis zum Erbrechen gerannt, geschwommen oder Fahrrad gefahren wird.

Ausdauertraining ist in vielen Variationen möglich

Ob es nun Tennis, Squash, Fußball, Volleyball oder eine andere der unzähligen Sportarten ist, die Ausdauer wird bei all diesen Sportarten trainiert. Gezielt die Ausdauer zu trainieren wird am effektivsten durch das Laufen erreicht. Deswegen findet man in jedem Fitnessstudio Laufbänder, Crosstrainer oder Geräte mit Pedalen. Die Menschen laufen, strampeln oder rudern um die Wette, schwitzen und schnaufen – meinen dadurch Fett förmlich zu verbrennen und somit schlank und gesund zu werden. Ausdauertraining reicht hierfür aber nicht. Ein ausgewogenes Krafttraining, gesunde Ernährung und auch Bewegung an der frischen Luft ist ebenfalls entscheidend für eine nachhaltige Gewichtsabnahme. Wer aber auf einen Marathon trainiert, verzichtet oft auf das gewichtaufbauende Krafttraining und stellt somit auch ein bedenkliches Ungleichgewicht her.

Die folgenden Faktoren sollten aus unserer Sicht beachtet werden, um ein gesundes Ausdauertraining auszuüben:

  • Mindestens drei Einheiten reines Ausdauertraining in der Woche
  • Eine ausgewogene Ernährung, reich an Kohlehydraten
  • Mindestens eine, besser zwei Einheiten dezentes Kraftraining, um den Muskelapparat auch an nicht beanspruchten Zonen zu trainieren
  • Regelmäßige Dehneinheiten
  • Ausreichende Erholungsphasen

Die häufigsten Fehler beim Ausdauertraining

Wer seine Kondition trainiert macht häufige Fehler:

  • Zu hohe Intensität
  • Zu häufig
  • Zu wenig Flüssigkeit
  • Zu ausdauerspezifisches Training
  • Zu wenig Erholung

Achte auf ausgeglichenes Training, nicht einseitig sondern vielseitig lautet das Stichwort!

Der richtige Trainingsplan

Um den richtigen Trainingsplan zu finden ist zuerst eine ausführliche Bestandsaufnahme erforderlich. Jedes gute Fitnessstudio bietet eine Eingangsanalyse an. Diese sollte auf jeden Fall in Anspruch genommen werden, damit ein individueller Trainingsplan erstellt werden kann. Jeder Mensch hat eine andere Konstitution und somit eine andere Ausgangsbasis. Man sollte nicht zu schnell und sofort mit einem sehr harten Ausdauertraining beginnen, sondern die Intensität langsam steigern, um den Körper nicht zu überfordern. Beim Joggen werden beispielsweise Muskeln beansprucht, die zuerst gebildet werden müssen. Daher kann ein zu schnelles intensives Joggen sehr schnell zu Gelenkprobleme führen, da der Muskelapparat die neue Belastung der Gelenke nicht ausreichend abfedern kann. Wer als Anfänger auf ein Laufband steigt und direkt bis an seine Grenzen geht, riskiert übrigens nicht nur körperliche Probleme, sodnern läuft auch Gefahr schnell frustriert zu werden und zeitnah das Ausdauertraining wieder aufzugeben. Langsam aber sicher steigern, empfehlen wir wärmstens.

Sie finden hier unsere Empfehlung für einen ausgewogenen Trainingsplan zum Ausdauertraining. —>

Viel Spaß beim Ausdauertraining!