Das Sixpack ist das erklärte Ziel vieler Männer – es zu bekommen ist jedoch gar nicht so einfach. Ein gezielter Trainingsplan und eine dementsprechende Ernährung sind ausschlaggebend für den Erfolg, denn nur eine der beiden Komponenten führt leider nicht zum erklärten Ziel.

Ausgewogene Ernährung zur Leistungssteigerung

Um das volle Potential für die Leistungssteigerung auszuschöpfen eignet sich beispielsweise die Ernährung nach dem 3:2:1 Prinzip. Die Zahlen stehen hier für das Verhältnis der Nährstoffe Kohlenhydrate: Proteine: Fette zueinander. Den Hauptteil der Nährstoffe in einer guten Sportlerernährung machen also die Kohlenhydrate aus. Eine tägliche Zufuhr von etwa 3 Gramm pro Kilo Körpergewicht wird empfohlen, denn sie sind der wichtigste Bestandteil der Ernährung, da sie Energie liefern, die dringend für das Training und die extreme Belastung benötigt wird.

3 Teile Kohlenhydrate

Kohlenhydrate werden jedoch noch einmal in kurz- und langkettige Kohlenhydrate unterschieden. Die sogenannten „schlechte Kohlenhydrate“ sind beispielsweise in Zucker und Weismehl enthalten und versorgen den Körper nur kurzfristig mit Energie, da sie nicht physiologisch richtig umgesetzt werden können. Die Energiemengen aus diesen Kohlenhydraten können im Körper bei größeren Mengen nicht richtig verwertet werden und „setzen dann an“. Im Klartext sind sie also für das ein oder andere Fettpölsterchen um die Hüften verantwortlich und haben deswegen in der Sportlerernährung eine untergeordnete Rolle. Besser für eine gesunde und körperbewusste Ernährung ist, wenn sie auf Vollkornprodukten basiert. Vollkornnudeln oder Brot aus Vollkornmehl ist beispielsweise die bessere Alternative gegenüber einem Brötchen oder normaler Nudeln.

2 Teile Proteine

Proteinreiche Ernährung verhilft zum TraumkörperDer zweitgrößere Anteil der Sportlerernährung sollte sich aus Proteinen zusammensetzen. Die Faustregel besagt, dass etwa 1.5 bis 2 Gramm an Protein pro Kilogramm Körpergewicht aufgenommen werden sollen. Dies ist wichtig, da der menschliche Körper zu einem Großteil ein Eiweiß und Wasser besteht, weswegen eine ausreichende Zufuhr an Proteinen wichtig ist. Proteine sind der Baustoff der Muskulatur. Ist also das Trainingsziel der Muskelaufbau, dann sollten besonders auf diese Menge geachtet werden. Gut für die Proteinzufuhr in der Sportlerernährung eignen sich fettarmes Fleisch und magerer Fisch sowie Milch- und Sojaprodukte. Auch in Form von Proteinpulver nachzuhelfen ist nicht gesundheitsschädlich, solange die Maßzahlen – Ausdauersportler 1,5 Gramm, Bodybuilder etwa 2 Gramm pro Körpergewicht) eingehalten werden und viel getrunken wird. Bei einer so erhöhten Proteinzufuhr sollten mindestens 3 bis 4 Liter täglich getrunken werden. Eine Vielzahl an Proteinpulvern in diversen Geschmacksrichtungen und Zusammensetzungen sowie Nahrungsergänzungsmitteln finden Sie auf www.sanosports.de. Zusätzlich kann es bei Krafttraining nämlich auch durchaus sinnvoll sein, noch Vitamin- oder Mineralienpräparate zu sich zu nehmen. Sinnvoll ist es in jedem Fall auch einmal mit einem Sportmediziner Rücksprache zu halten und ab und an ein Blutbild machen zu lassen, damit auch wirklich alles ok ist.

1 Teil Fett

Der dritte Anteil der Ernährung sollte Fett ausmachen, denn auch wenn Fett oft verteufelt wird, dann ist es doch für unseren Körper wichtig. Natürlich gibt es auch bei Fett Unterschiede bei der Ernährung. Wichtig ist, dass Sie bei überwiegend ungesättigte Fettsäuren zu sich nehmen, die vor allem in hochwertigen Pflanzenölen und Fischprodukten vorkommen.